Wie ist die Idee der »Schillerstraße« entstanden? Wie kam Maike Tatzig zu den verschiedenen Comedians? Der »Schillerstraßen«-Fanclub Schillerecke bat Maike Tatzig um ein Gespräch. Nach einer Aufzeichnungen nahm sie sich extra für uns Zeit und beantwortete unsere Fragen.
Ich hatte von Anfang an ein sehr klares Bild vor Augen, wie die »Schillerstraße« später aus sehen würde.
Der Sendungstitel sollte der Name der Straße sein, in der die Wohnung steht, in die wir hineinschauen. Es sollte der Name einer Straße sein, die in jeder Stadt Deutschlands sein könnte.
Wir haben zunächst eine Liste gemacht und geschaut, welche Comedians es überhaupt gibt. Eigentlich war Cordula Stratmann von Anfang an meine Wunschkandidatin. Ich mag ihre Art von Humor und ihre Normalität und ich fand es irgendwie eine schöne Idee, dass in der »Schillerstraße« eine Frau wohnt. Annette Frier war dann wiederum eine Empfehlung von Cordula. Die beiden sind schon lange befreundet und Cordula war sich sicher, dass sie eine gute »beste Freundin« abgeben würde.
Nachdem wir den Piloten dann fertig geschnitten hatten und an die Sender geschickt haben, dauerte es keine 24 Stunden, bis das Format verkauft war. Ich glaube, es ist eins der schnellst verkauften Formate.
Oft habe ich spontan eine Idee für ein neues Thema, es gibt aber auch eine Redaktion mit vier Leuten, die Vorschläge macht und dann mit mir zusammen die Ideen bis zur fertigen Sendung entwickelt. Denn mit der Idee fängt die Arbeit zu einer neuen Sendung »Schillerstraße« erst an…
Das komplette Interview mit Maike Tatzig können Mitglieder des Fanclubs im Mitgliederbreich lesen.